Augen auf und los geht`s!

Unser Blick ist ein extrem machtvolles Mittel, um Emotionen zu transportieren und Aufmerksamkeit zu fesseln. Also nutze diese Kraft und weiche im Gespräch oder im Interview mit Deinen Augen nicht aus!

Blickkontakt halten, bedeutet Selbstvertrauen und Stärke. Der Blick ist entscheidend, um Dein Gegenüber, sprich das Publikum, zu erreichen.

Was bedeutet das für ein Fernseh-Interview? Bei einem Interview schaust Du nicht direkt in die Kamera. Dein Blick ist auf den Redakteur, der die Fragen stellt, gerichtet. Er steht stellvertretend für das Publikum. Wird ein Ausschnitt (O-Ton) aus Deinem Interview in einem Beitrag gesendet, hat der Zuschauer das Gefühl, dass Du ihn anschaust. Du stellst eine Verbindung her, fängst die Aufmerksamkeit des Zuhörers ein. Das ist notwendig, damit Du mit Deiner Botschaft gehört und wahrgenommen wirst. Das ist ja Dein Ziel.

Wenn Dein Blick flackert, zu oft nach oben in den Himmel oder auf den Boden geht, vermittelst Du Unsicherheit, verlierst Souveränität.

Auch bei einer Talkshow schaust Du nie direkt in die Kamera. Mit dem Moderator oder auch den anderen Gästen unterhältst Du Dich so, als sei die Kamera gar nicht da. Allerdings solltest Du Deine Gesichtszüge immer unter Kontrolle haben. Denn auch wenn Du gerade nur zuhörst, kann es sein, dass die Kamera ein Bild von Dir einfängt.

Einzige Ausnahme: Die Videobotschaft oder das Schaltgespräch. Hält Frau Merkel z.B. ihre Neujahrsansprache, schaut sie natürlich direkt in die Kamera, sie spricht zu den Leuten vor den TV-Geräten. Auch Korrespondenten oder Experten, die aus einer anderen Stadt ins Studio geschaltet werden, sprechen direkt in die Kamera.

Also: Ein fester Blickkontakt verstärkt den Inhalt Deiner Botschaft. Durch den Blickkontakt signalisierst Du Ernsthaftigkeit und Professionalität!

2018-03-28T09:57:12+00:00 28. März 2018|